Zeit läuft erbarmungslos ab

Am Dienstagmorgen ragte Timmys Körper deutlich weiter aus dem Wasser als am Vortag – ein alarmierendes Zeichen
Zwar bläst der Wal weiterhin regelmäßig Fontänen und zeigt damit Lebenszeichen, doch der niedrige Wasserstand bleibt eine ernste Bedrohung.
Viele fragen sich nun, ob ein weiterer Rettungsversuch gestartet werden muss.
Gegen Dienstagmittag rücken Teammitglieder der privaten Initiative zur Rettung des Wals an und versuchen seit Stunden, mit Spülgerät den Grund unter dem Tier zu vertiefen. Neben dem Wal liegt jetzt eine Schwimmplattform mit Bagger darauf. Der Wasserstand vor Poel ist im Vergleich zu gestern gesunken. Das Tier scheine nun auf Grund zu liegen und nicht wegzukönnen, sagte Ritter: „Jeder Zentimeter bringt ihn in eine Situation, wo er mehr unter seinem eigenen Gewicht leidet.“ Die Lage des vor Poel liegenden Buckelwals hat sich nach Einschätzung des Berliner Walforschers und Meeresbiologen Fabian Ritter zuletzt verschlechtert. „Der ragt tatsächlich deutlich weiter aus dem Wasser. Das ist keine gute Sache“, sagte Ritter der Deutschen Presse-Agentur.