Was wirklich auf uns zukommt

Erst Ende Juni, wenn sich das Temperaturmuster über dem Äquator verfestigt hat, liefern Satellitendaten Gewissheit: Tritt das erwartete Super-El Niño ein, könnten Juli und August 2026 zu den heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen werden – mit Höchstwerten jenseits der 40-Grad-Marke auch in Teilen Deutschlands. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit für Unwetter, weil aufgeheizte Luftmassen wie Benzin für Gewitter wirken.
Bleibt El Niño dagegen schwach oder neutralisiert sich kurzzeitig, droht ein völlig anderes Extrem: ein launischer „Waschmaschinen-Sommer“ voller wechselnder Tiefs. So oder so gilt: Die Saison wird alles, nur kein gewöhnlicher Sommer. Wer heute noch auf eine sichere Prognose hofft, muss sich gedulden – erst die nächsten Wochen entscheiden, ob wir vor einem Hitzemonster oder vor einem Chaossommer mit Klimakippeffekt stehen.